Die Blutentnahme Technik nach Hildegard von Bingen ist eine sehr alt bewährte und wirksame Heilmethode.

 

Indikationen wären:

 

  • Bluthochdruck
  • Hitzewallungen und Schwindel
  • Asthma
  • chronische Entzündungen
  • Menopause
  • uvm.

 

Kontraindikationen:

 

  • Eisenmangel
  • starke Blutungen
  • starke Auszehrung durch Krankheiten
  • zu niedriges oder zu hohes Alter

 

 

 

Folgende Kriterien werden beachtet:

 

  • Nur an bestimmten Mondtagen
  • Patient sollte nüchtern sein
  • Vor und nach der Abnahme achtet man auf eine gewisse Diät
  • Es werden nur eine gewisse Menge an Blut entnommen
  • Die Blutentnahme erfolgt nicht unter Vakuum
  • Alters und geschlechtsspezifische Unterscheidungen

 

Lassen Sie diese Therapie bitte nur bei erfahrenen "Hildegard Therapeuten" machen, die über die entsprechende Ausbildung und Fachkompetenz verfügen.

 

Die Therapie wird unter strengsten Hygienmaßnahmen und mit fachlicher Kompetenz durchgeführt.

 

Selbstverständlich nur mit Hautdesinfektion und Einmal-Blutentnahme-Systeme wie sie auch in Arztpraxen oder Krankenhäuser verwendet werden.

 

Gerne können Sie sich unverbindlich zu einem Beratungsgespräch anmelden!

 

 

 

 

 

 

Geschichtliches: Die Blutentnahme-Technik nach Hildegard von Bingen wird auch als sog. "Aderlass" bezeichnet, was jedoch mit dem Aderlass  aus dem Mittelalter Nichts mehr zu tun hat.

 

Im Mittelalter hat man erkannt, dass ein Ausleiten von Blut den Körper entgiftet und das Immunsystem ankurbelt.

Unter unhygienischten Massnahmen, wie das Anschneiden von Venen mit Klingen und Messern - wurde diese Methode überstrapaziert.

 

Viel zu viel und häufig angewandt wurden die Menschen durch den zu hohen Blutverlust zu sehr geschwächt und teilweise auch mit Bakterien und Keimen infiziert, da Hygiene noch ein Fremdwort war.

 

Später wurde der Aderlass von sog "Badern"  ausgeübt, die Haare und Bart schnitten, Zähne zogen und nebenbei noch Aderlass ausübten.

Diese Bader zogen oft von Haus zu Haus, ohne auf irgendwelche Hygiene zu achten.

 

Der hygienische Umgang kam erst im 18 Jahrhundert u.a von Pasteur auf, als man erkannte, dass man Frauen nach der Entbindung aufgrund unhygienischer Untersuchungen der Reihe nach infizierte und diese an Kindbettfieber qualvoll verendeten.

Seither weiß man, dass man durch mangelde Händedesinfektion Keime und Bakterien verschleppte und die Frauen untereinander ansteckte.

Vor allem die Ärzte kamen in Berührung mit anderen Kranken und Leichen; da die Notwendigkeit einer wirksamen Desinfektion unbekannt war, verschleppten sie an ihren Händen und Instrumenten Keime in die Geburtswege der Frauen. In manchen Anstalten starben zeitweise zwei Drittel aller Wöchnerinnen durch diese Infektionen 

Erst im Jahre 1843 wurde die These vorgebracht, dass auch Ärzte die Krankheiten durch mangelnde Hygiene übertragen würden...

 

 

 

Nutzen der Therapie in heutiger Zeit:

 

Als "Hildegard Therapeut" nutzt man die positiven Eigenschaften dieser Therapie wie Immunsystemstärkung und  Entgiftung, was sich positv auf das Kreislaufsystem  auswirkt und somit  mancher Erkrankung vorbeugen kann.

 

Dabei muss man sehr genau wissen, bei welcher Menge man die Therapie beenden muss, was bei Frau und Mann individuell verschieden ist, sowie auch altersabhänig und konstitutionsmäßig unterschiedlich ist.

 

Jedoch wird durchschnittlich nicht mehr als ca. 170 ml Blut genommen, das der Körper ohne Vakuum hergibt , im Vergleich dazu wird beim Blutspenden min. 500 ml blut entzogen unter Vakuum.

 

Dies soll nur ein kleiner Hinweis auf die noch weiteren Punkte - die bei dieser Therapie beachtet werden sollten - sein.

 

Meine Ausbildung zur Hildegard Therapeutin habe ich bei Dr. Strehlow - dem Heilpraktiker Nachfolger von Dr. Hertzka und Autor der Hildegard Medizin Bücher absolviert.